Heute mit einem Plädoyer gegen Arbeitnehmer-Bashing
Liebe Leserinnen und Leser, liebe Interessierte,
kein gutes Gefühl, oder? Da startet man frühmorgens mit dem Arbeiten, erledigt den ganzen Tag seinen Job, geht abends müde wieder nach Hause – und muss sich dann anhören, dass man doch eigentlich viel länger hätte bleiben müssen, weil Deutschland jetzt pauschal mehr arbeiten soll. Mehrere Unionspolitiker, darunter auch Markus Söder, werfen solche Forderungen in den Raum. Einfach mal so, als wären alle Arbeitnehmer faul und müssten jetzt endlich mal die Ärmel hochkrempeln. Und weil CDU und CSU schon einmal dabei sind, versuchen sie auch gleich noch jede Menge wichtige Arbeitnehmerrechte zu schleifen, für die wir lange gekämpft haben. Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall etwa, das Recht auf Teilzeit, die telefonische Krankschreibung und einen menschenwürdigen Renteneintritt.
Ich nenne das Arbeitnehmer-Bashing. Und das habe ich in der Plenarsitzung des Landtags an diesem Donnerstag auch deutlich gesagt. Wir sind nicht bereit, die Arbeitsbedingungen in Deutschland nachhaltig zu verschlechtern. Vor allem auch noch ohne Not. Denn Wirtschaftswachstum entsteht doch nicht durchs Beschimpfen der Belegschaft. Gute Arbeit hat mit Motivation zu tun, mit Vertrauen und mit gegenseitigem Respekt. Nur zur Erinnerung: In Bayern wird im Schnitt 41,4 Stunden pro Woche gearbeitet. Ich finde, das ist genug. Und: Es wird gut gearbeitet. Sonst wäre es ja viel schlechter um unseren Wohlstand bestellt.
Wirtschaftswachstum entsteht durch bessere Betreuungsangebote für Kinder (damit die, die wollen, länger arbeiten können), durch Investitionen in eine gute Infrastruktur, in die Digitalisierung und in eine moderne und bezahlbare Energieversorgung. Das ist Linie der SPD, und das haben wir auch per Antrag klargemacht. Wir betreiben keine Symbolpolitik auf dem Rücken von Mitarbeitern – schlimm genug, dass die CSU so etwas nötig hat. Umso wichtiger ist es, dass jemand dagegenspricht.
Das machen wir. Jetzt und auch künftig. Versprochen.
Ihr / Euer
Holger Grießhammer
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