Die SPD-Woche im Landtag

13. Februar 2026

Heute mit Blick auf eine entlarvende Wahlkampfaktion des Ministerpräsidenten

Holger Kommentar Newsletter

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Interessierte,

wie viel Amigo-Denke steckt noch in der CSU? Wer sich Markus Söders aktuelles Video zum Kommunalwahlkampf anschaut, kommt kaum um den Eindruck herum, dass Spezlwirtschaft dort als Idealzustand gefeiert wird.

„Kandidaten der CSU haben mehr Möglichkeiten, sich einzubringen, Fördermittel und Unterstützung zu bekommen – aus München, aber auch aus Berlin“, sagt Söder in einem Instagram-Beitrag, den er an seine Kommunalwahlkämpfer verteilt hat. Übersetzt heißt das für mich: Wer das richtige Parteibuch hat, bekommt mehr Geld für seine Kommune. Das ist brisant – legt die Söder-Aussage doch nahe, dass es nicht um die Qualität des Projekts geht, sondern um die CSU-Nähe des zuständigen Rathauschefs. Immerhin: Die Entwarnung folgt schon kurz später – auf eine Anfrage hin, die wir als SPD-Landtagsfraktion an die Staatsregierung gestellt haben. Darin erklärt die Staatskanzlei, dass das, was der Ministerpräsident da vom Stapel lässt, mit staatlichem Handeln nichts zu tun hat.

Aha. Was der Regierungschef im Wahlkampf sagt, ist also keine echte Politik. Das ist in diesem Fall eher beruhigend. Auch wenn wir gerne gewusst hätten, was eigentlich die Staatsregierung dazu sagt, dass ihr und ihren nachgeordneten Behörden unterstellt wird, Recht und Gesetz zu missachten und Entscheidungen nach Gutdünken zu fällen.

Nur stellt sich nun natürlich die Frage, ob es gut ist, wenn der Ministerpräsident im Wahlkampf heiße Luft verbreitet. So muss man das wohl nennen, wenn jemand etwas sagt, was gar nicht stattfindet. Etwas weniger nett könnte man auch feststellen: Hier werden Fake News verbreitet. Und Leidtragende sind sowohl Regierung und Verwaltung, denen Böses unterstellt wird, als auch die Bürgerinnen und Bürger, denen ein Popanz vorgegaukelt wird, damit sie nur ja die CSU wählen. Unser Stil ist das nicht.

Versprochen.

Ihr / Euer
Holger Grießhammer

Folgt mir bei Facebook und Instagram!

Newsletter - Trenner

Mehr Personal statt Sparzwang – Sicherheit für Bahnmitarbeiter erhöhen

Der gewaltsame Tod eines Zugbegleiters hat bundesweit Entsetzen ausgelöst. Tatsächlich nimmt die Gewalt gegen Bahnpersonal seit Jahren zu. Im Vorfeld des Bahngipfels fordern wir in einem Antrag, die Sicherheit für Zugpersonal deutlich zu erhöhen. „Sicherheit beim Bahnfahren beginnt beim Schutz des Zugpersonals“, betont unsere Verkehrsexpertin Sabine Gross. Sie fordert, Zugbegleiter in Bayern künftig nur noch in Doppelschichten einzusetzen. Weiterlesen

Newsletter - Trenner

Söder verspricht als Wahlkämpfer, was er als Regierungschef nicht halten will

Erst betreibt Markus Söder auf reichlich obskure Weise Wahlkampf – und dann haben seine Botschaften angeblich mit Regierungspolitik nichts zu tun. Unser Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer wundert sich: „Erst tut Söder so, als hinge die Förderung kommunaler Projekte vom Parteibuch ab. Und dann nimmt er es schnell wieder zurück. Nun kann sich jeder selbst überlegen, wie seriös er solche Politik findet.“ Weiterlesen

Newsletter - Trenner

Katastrophale Zustände in Studierendenwohnheimen: SPD fordert Sanierungsoffensive und Neubauprogramm

Schimmel, Feuchtigkeitsschäden, kaputte Fenster: Die Zustände in vielen bayerischen Studierendenwohnheimen sind unhaltbar. Unsere Hochschulexpertin Katja Weitzel kritisiert die jahrelange Untätigkeit der Staatsregierung und fordert sofortiges Handeln. „Was wir in Freimann sehen, ist kein Einzelfall, sondern das Ergebnis systematischer Unterfinanzierung. Der Freistaat hat jahrelang weggeschaut – Studierende zahlen jetzt den Preis“. Weiterlesen

Newsletter - Trenner

Nie wieder ist jetzt: SPD stärkt KZ-Gedenkstätten in Bayern

Wir wollen die Erinnerungsarbeit in Bayern voranbringen. „Ein Konzept liegt längst vor, Bund und Bayern haben Gelder eingeplant, doch im Freistaat passiert einfach zu wenig“, kritisiert unsere erinnerungspolitische Sprecherin Dr. Simone Strohmayr. „KZ-Gedenkstätten sind unverzichtbare Mahnmale für Freiheit und Demokratie – dieser Verantwortung muss der Freistaat nachkommen.“ Weiterlesen

Newsletter - Trenner

SPD fordert zentrales Einsatzregister: Bayern braucht Klarheit, wer im Ernstfall hilft

Ob Krieg in Europa, Cyberangriffe, Pandemien, aber auch Extremwetter: Angesichts vielfältiger potenzieller Bedrohungen hält unsere Innenpolitikerin Christiane Feichtmeier einen modernen flächendeckenden Katastrophenschutz für unverzichtbar, um die Bevölkerung wirksam zu schützen. Sie schlägt ein zentrales Register für Helferinnen und Helfer vor, die im Gefahrenfall sofort einsatzbereit sind. Weiterlesen

Teilen