Die SPD-Woche im Landtag

20. März 2026

Diese Woche mit unserer Aktuellen Stunde zum Thema Schulen am Limit

Holger Kommentar Newsletter

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Interessierte,

als Lehrer musst du heute ein Tausendsassa sein: Unterrichtsstoff vermitteln, Streit schlichten, Kinder individuell fördern, digital up to date sein und obendrein die Verwaltung schmeißen. Die Arbeitsbelastungen und Herausforderungen für Lehrkräfte häufen sich – immer mehr Schulen kommen dadurch an ihr Limit. Deshalb haben wir diese Woche in unserer Aktuellen Stunde im Bayerischen Landtag das Thema Bildung in den Fokus genommen. Wir sagen ganz klar: Söders Sparkus ist ein großer Fehler! Es entbehrt jeglicher Logik, ausgerechnet in einem Bereich zu sparen, in dem der Schlüssel für ein erfolgreiches Berufsleben liegt. Und das, wo Schülerzahlen steigen, die Klassen größer und die Anforderungen vielschichtiger werden.

Es gibt immer mehr Kinder und Jugendliche mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen: Junge Menschen haben verschiedene Stärken und Schwächen. Und Lehrkräfte wollen darauf individuell eingehen. Umso unverständlicher ist es, dass der Ministerpräsident hier kürzt und für 2026 am Stellenmoratorium festhält. Das ist kurzsichtige Sparpolitik zugunsten der schwarzen Null. Und das ist Sparen auf Kosten der Bildungsqualität. Unglaublich, wenn man sich mal anschaut, was Lehrerinnen und Lehrer heute alles leisten müssen. Ich hätte den Ministerpräsidenten gerne gefragt, wie immer weniger Lehrkräfte es schaffen sollen, die Bildungsqualität aufrechtzuerhalten und Kinder gleichzeitig individuell zu fördern. Aber leider war er bei der Debatte im Landtag nicht da – wie so oft.

Umso absurder eigentlich, dass sich der Ministerpräsident trotzdem gerne in fremde Ressorts einmischt. Zum Beispiel in den Bereich Bildung. Und dort Anordnungen per Dekret erlässt. Wie eben dieses Stellenmoratorium. Lösungen finden muss nun die zuständige Ministerin. Quereinsteiger, bestehendes Personal, weniger Teilzeitarbeit sollen es nun richten. Bildungsfreundlich ist das nicht. Für die Schüler bedeutet das größere Klassen, weniger individuelle Betreuung. Freiwillige Angebote wie Wahlunterricht oder Aktionen außerhalb des regulären Lehrplans fallen weg – und damit genau die Projekte, die die Schule zum Lebensort machen und individuelle Begabungen fördern.

Bayern rühmte sich gern mal als Bildungsland Nr. 1. Dass dieser Sparkurs dazu beiträgt, bezweifle ich stark. Und das im selbsternannten Familienland Bayern. Wir als SPD finden: Die Staatsregierung sollte Familienland nicht nur propagieren, sondern es auch leben. Dafür werden wir uns im Landtag stark machen. Versprochen.

Ihr / Euer
Holger Grießhammer

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